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Freitag, 24.Oktober 2014: Kazutoki Umezu and his Pre-Cambrian Clarinet Quartet (Jazz/Avantgarde)

Japan Foundation LogoPre-Cambria ClQ kleinDie japanischen Wochen werden auch im Oktober in der GALERIA LUNAR fortgesetzt. Denn in Zusammenarbeit mit Musikjournalist, Autor und Japankenner Olaf Maikopf, dem Kulturbüro Hannover und der Japan Foundation ist es uns gelungen den japanischen Musiker Kazutoki Umezu für ein zweites Gastspiel nach Hannover zu holen. Denn der japanische Saxophonist und Klarinettist – mitunter auch „Doctor“ Umezu genannt – war bereits 2011 zu Gast in der Galeria Lunar und gilt als einer der einflussreichsten Vertreter des Creative Jazz. Umezu zog bereits 1974 nach New York wo er die Loftszene erkundete und mit Musikern wie David Murray, Lester Bowie, Arthur Blythe, John Zorn und Peter Brötzmann arbeitete. Zurück in Japan spielte er mit Toshinori Kondō und Masahiko Togashi und gründete seine Doctor Umezu Band, die eine humorvolle Variante des Free Jazz bevorzugte und internationale Erfolge feiern konnte. 1999 formierte er schließlich seine Kiki Band, mit der er bereits eine Vielzahl von Veröffentlichungen vorgelegt hat und regelmäßig in Europa, Amerika und Südostasien auf Tournee ist. Mit dem Pre- Cambrian Clarinet Quartet kommt er nun er im Herbst 2014 wieder für einige Gastspiele nach Europa, und präsentiert mit dieser Formation eine Analogie zum klassischen Streichquartett, indem er die damit verbundene Spielart in die frei improvisierte Jazzmusik transformiert.

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17.10.14 – 07.11.14: “Juego de Munecas” (Puppenspiel) – eine Ausstellung mit Künstlerinnen aus Uruguay und Hannover

Juego de munecas 1 kleinDie Ausstellung und Performance “Juego de muñecas” (Puppenspiel), die vom 17.10.14 bis 07.11.14 in Kooperation mit dem “atelier:bettfedernfabrik” (Faust) in der Galeria Lunar präsentiert wird, ist ein interkontinentales Zusammentreffen zeitgenössischer Kunst aus Montevideo (Uruguay) und Hannover. Beteiligt sind die Künstlerinnen Ana Aristimuño, Alejandra González Soca, Teresa Puppo, Jacqueline Lacasa und Elian Stolarsky aus Uruguay sowie Ilka Theurich, Anja Steckling, Maria Fieseler-Roschat und Yasemin Yilmaz aus Hannover. In ihren Werken setzen sie sich intermedial mit persönlicher und kollektiver Erinnerungskultur auseinander und geben mit dem “Puppenspiel” ihren Erfahrungen, die sie als Migrantinnen und Nachfahren von Migrantenfamilien an den Río de la Plata oder nach Deutschland erlebt haben, einen künstlerischen Ausdruck. Der Begriff “Puppenspiel”, seine Konnotationen und Implikationen, ermöglicht ihnen dabei eine vielfältige, interdisziplinäre Durchdringung in unterschiedlichen Gestaltungräumen. Ziel dieser durchaus andersartigen Auseinandersetzung der Künstlerinnen in Bezug auf ihre Weiblichkeit vor ihrem jeweiligen kulturellen Hintergrund, ist es, Erwartungen, Projektionen und Urteile neu zu definieren. Auf diese Weise werden Erinnerungen und Erfahrungen zunächst aus ihrem Kontext gerissen und wieder neu zusammengesetzt. Dabei dient das Spiel bestens dazu, um tief in archaische Erinnerungen einzutauchen. Es manifestiert sich somit zu einer Form der Sichtbarwerdung und Neuinterpretierung scheinbar vergessener Zusammenhänge, indem gesellschaftliche und normative Rollenbilder neu erfasst, gesichtet und gestaltet werden. Zusätzlich zu der Ausstellung und Performance in der GALERIA LUNAR findet am 18.10.2014 ab 16.00 Uhr ein themenbezogener Workshop für Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren unter der Leitung von Alejandra Soca Gonzáles im “atelier:bettfedernfabrik” (Faust) statt. Anmeldungen zu diesem workshop sind unter 0511 / 44 03 02 möglich. Die Ausstellung endet am Freitag, 07.11.14, 20:00 Uhr, mit einer Finissage. Die Künstlerinnen sind anwesend.

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